Keine Sorge, ich möchte keinen weiteren Finanzratgeber schreiben – das Internet ist voll davon. Mir geht es nicht darum, Produkte zu bewerten oder komplizierte Strategien zu erklären. Sondern darum, Finanzthemen greifbar zu machen und Dinge nicht komplizierter darzustellen, als sie eigentlich sind. Ich habe oft erlebt, dass Unsicherheit nicht durch fehlendes Wissen oder fehlende Motivation entsteht, sondern durch unnötige Komplexität. Dabei lassen sich viele finanzielle Zusammenhänge im Kern auf einfache Prinzipien zurückführen – zum Beispiel auf Zeit, Zins und Zinseszins.
Mein fachlicher Background
Diplom-Kauffrau (FernUniversität, Hagen)
Finanzcoach (Fortunalista, München)
Mediatorin (EHV, Wismar)
HR-Bereich (Mitarbeitende)
Woran ich glaube
Ich glaube daran, dass finanzielle Stabilität so wichtig ist wie die Luft zum Atmen. Geldsorgen machen krank, Schulden sowieso. Und über Altersarmut möchte ich ehrlich gesagt auch nicht nachdenken.
Finanzielle Stabilität ist für jeden erreichbar. Das Einkommen spielt dabei eine wichtige Rolle – noch wichtiger ist meines Erachtens jedoch, kluge Entscheidungen zu treffen. Denn auch mit einem durchschnittlichen oder niedrigen Einkommen lässt sich finanzielle Stabilität aufbauen. Umgekehrt kann selbst ein hohes Einkommen oder ein großes Vermögen erstaunlich schnell wieder verschwinden.
Dabei müssen Geld und Finanzen weder kompliziert noch einschüchternd sein. Für finanzielle Stabilität braucht es keine perfekte Strategie und keine ausgefallenen Finanztricks. Meist reichen gesunder Menschenverstand, die Bereitschaft, nicht alles perfekt machen zu müssen, und ein paar gute Gewohnheiten, die man langfristig beibehält.
...und woran nicht
Ich glaube nicht an den schnellen Reichtum. Nicht an geheime Tricks, die nur wenige kennen. Und auch nicht an Menschen, die dir versprechen, in wenigen Monaten finanziell frei zu werden.
Ich glaube nicht, dass finanzielle Bildung kompliziert oder teuer sein muss. Geld wird oft unnötig verkompliziert – mit Fachbegriffen und Strategien. Dabei sind die wichtigsten Dinge meist erstaunlich einfach.
Ich glaube auch nicht, dass finanzielle Stabilität nur etwas für Menschen mit hohem Einkommen ist. Mehr Geld kann vieles erleichtern, ersetzt aber keine vernünftigen Entscheidungen.
Vor allem aber glaube ich nicht, dass man perfekt sein muss. Gleichzeitig glaube ich aber auch nicht, dass Entscheidungen egal sind. Gerade beim Thema Geld haben sie oft spürbare Folgen. Wichtig ist deshalb nicht Perfektion – sondern sich Zeit zu nehmen, Dinge zu verstehen und bewusst zu entscheiden, statt sich treiben zu lassen.
Lerne mich kennen mit ein paar facts
Ich liebe Pferde! Vor ein paar Jahren zogen Ilse und Coco bei uns ein, und seitdem hege und pflege ich die beiden. Ilse ist ein Konik und Coco ein Schweres Warmblut. Beide sind mit Charakterköpfen ausgestattet und jeweils auf ihre Weise die bezauberndsten Wesen, die ich kenne 🙂
Ich bin ein Familienmensch. Mit meinem Mann und meinen drei erwachsenen Kindern lebe ich in der Nähe von Frankfurt am Main.
10.000 Schritte – schaffe ich nicht jeden Tag, daher habe ich in meiner App 6.000 Schritte als Ziel eingestellt. Seitdem funktioniert’s 🙂
Obwohl ich zwei Pferde habe, reite ich nicht. Ich habe es – als Wiedereinsteigerin – oft probiert, doch wenn die 50 überschritten ist, sitzt die Angst mit auf dem Pferd. Das Reiten überlasse ich daher meiner Tochter. Ich selbst gehöre zum Stallpersonal.
Trotz BWL-Studiums hielt ich die Börse lange Zeit für einen Ort des Schreckens – und sparte konservativ auf dem Tagesgeldkonto. Erst als meine Mutter mir stolz von ihrem stetig wachsenden Aktienvermögen berichtete, traute ich mich und wurde selbst Investorin.
Mit meiner Nichte fachsimple ich gern über true crime – wir kennen sie alle!